Ablauf Immobilienverkauf
Der Verkaufsprozess – acht Schritte, klar erklärt.
Ein Immobilienverkauf besteht aus Entscheidungen, Unterlagen und festen Abstimmungen. Hier sehen Sie, was in welcher Reihenfolge passiert und wann Sie als Eigentümer entscheiden.
Die acht Phasen reichen vom ersten Gespräch bis zur dokumentierten Übergabe. Ihre Situation gibt dabei den Zeitplan vor.
Acht aufeinander aufbauende Phasen
Der Verkaufsprozess im Überblick
Auf dem Desktop stehen die Phasen nebeneinander. Mobil folgen sie in derselben Reihenfolge untereinander.
Was in jeder Phase passiert
Vom ersten Gespräch bis zum letzten Schlüssel.
Jeder Schritt beantwortet vier Fragen: Was passiert, was prüfe oder organisiere ich, was entscheiden Sie und was folgt danach?
Erstgespräch
Ihre Situation zuerst.
- Was passiert?
- Wir klären Verkaufsgrund, Zeitrahmen, beteiligte Eigentümer und vorhandene Unterlagen.
- Was prüfe ich?
- Ob ein Verkauf jetzt sinnvoll ist und welche organisatorischen oder persönlichen Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.
- Sie entscheiden
- Ob die Vorbereitung beginnen soll und welches Ziel für Sie im Vordergrund steht.
- Danach
- Die Immobilie wird besichtigt und fachlich eingeordnet.
Wertermittlung
Objekt und Markt werden zusammen betrachtet.
- Was passiert?
- Die Immobilie wird besichtigt; Lage, Zustand, Ausstattung, Flächen, Unterlagen und Marktdaten werden eingeordnet.
- Was prüfe ich?
- Welche Merkmale den Wert tatsächlich beeinflussen und welcher Angebotspreis nachvollziehbar ist. Mehr dazu auf der Seite Immobilienbewertung.
- Sie entscheiden
- Ob Sie die Einordnung mittragen und auf dieser Grundlage weitergehen möchten.
- Danach
- Die Unterlagen werden vollständig erfasst.
Unterlagen
Fehlendes wird vor der Vermarktung geklärt.
- Was passiert?
- Grundbuch, Flurkarte, Grundrisse, Flächenberechnung, Energieausweis und weitere objektbezogene Nachweise werden gesichtet.
- Was übernehme ich?
- Ich benenne fehlende Grundlagen und koordiniere, was beschafft, geprüft oder aufbereitet werden muss. Die einzelnen Leistungen stehen auf der Serviceseite.
- Sie entscheiden
- Welche Beschaffungen beauftragt werden und welche vorhandenen Unterlagen verwendet werden dürfen.
- Danach
- Exposé und Vermarktungsmaterial können erstellt werden.
Vermarktung
Die Immobilie wird vollständig und verständlich dargestellt.
- Was passiert?
- Fotos, Beschreibung, Grundrisse und relevante Unterlagen werden zu einem nachvollziehbaren Exposé zusammengeführt.
- Was prüfe ich?
- Ob Angaben stimmen, Besonderheiten erkennbar sind und Interessenten das Objekt vor einem Termin realistisch einordnen können.
- Sie entscheiden
- Sie prüfen das Exposé und geben Inhalt, Preis und Veröffentlichung frei.
- Danach
- Die Ansprache der Interessenten beginnt.
Interessenten
Besichtigungen werden vorbereitet, nicht nur terminiert.
- Was passiert?
- Fragen werden vorab geklärt, Suchwünsche eingeordnet und passende Termine koordiniert.
- Was prüfe ich?
- Ob Objekt und Erwartung zusammenpassen. Finanzierung und Eigenkapital werden angesprochen, sobald ernsthaftes Interesse erkennbar ist.
- Sie entscheiden
- Sie erhalten Rückmeldungen zu Nachfrage und Reaktionen; notwendige Anpassungen werden gemeinsam besprochen.
- Danach
- Konkrete Angebote werden verglichen. Beispiele abgeschlossener Verkäufe finden Sie unter Referenzen.
Auswahl und Verhandlung
Das höchste Gebot ist nicht automatisch das beste.
- Was passiert?
- Kaufpreis, Finanzierungsstand, Bedingungen und gewünschter Zeitplan werden nebeneinander betrachtet.
- Was prüfe ich?
- Ob das Angebot realistisch finanzierbar ist und ob die vereinbarten Rahmenbedingungen eine verlässliche Abwicklung erwarten lassen.
- Sie entscheiden
- Sie wählen den Käufer. Ich bereite die Informationen und meine Einschätzung dafür verständlich auf.
- Danach
- Die abgestimmten Eckdaten gehen an den Notar.
Kaufvertrag und Notar
Offene Punkte werden vor der Beurkundung geklärt.
- Was passiert?
- Der Notar erstellt den Vertragsentwurf und übernimmt die rechtliche Beurkundung.
- Was organisiere ich?
- Käufer- und Verkäuferdaten, Kaufpreis, Übergabetermin, mitverkaufte Gegenstände, Mietverhältnisse und besondere Absprachen werden zusammengeführt.
- Sie entscheiden
- Sie lesen den Entwurf in Ruhe und stimmen den Vereinbarungen zu. Rechtliche Fragen klären Sie mit dem Notar oder einem geeigneten Fachberater.
- Danach
- Nach der Beurkundung werden die Voraussetzungen für die Kaufpreiszahlung erfüllt.
Übergabe und Abschluss
Der Verkauf endet nicht mit der Unterschrift.
- Was passiert?
- Nach der Fälligkeitsmitteilung wird der Kaufpreis entsprechend dem Vertrag gezahlt. Erst danach folgt regelmäßig die Übergabe.
- Was organisiere ich?
- Termin und Protokoll mit Zählerständen, Schlüsseln, Zustand, übergebenen Unterlagen und offenen Punkten.
- Sie entscheiden
- Sie stimmen den Übergabetermin ab und bestätigen die dokumentierte Übergabe.
- Abschluss
- Beide Seiten erhalten ein nachvollziehbares Protokoll. Damit ist der praktische Verkaufsprozess abgeschlossen.
Während des gesamten Prozesses
Klare Rückmeldungen statt zusätzlicher Schleifen.
Fester Ansprechpartner
Von der Bestandsaufnahme bis zur Übergabe bleibt die Zuständigkeit bei mir.
Regelmäßiger Stand
Sie erhalten ungefähr alle 14 Tage eine Rückmeldung – bei wichtigen Entwicklungen früher.
Offene Hinweise
Auch kritische Reaktionen oder notwendige Anpassungen werden konkret angesprochen.
Entscheidungen bei Ihnen
Ich bereite die nächsten Schritte vor; Preis, Käufer und wesentliche Vereinbarungen entscheiden Sie.
Passend zum nächsten Schritt
Weitere Informationen zum Verkauf.
Vertiefungen stehen dort, wo sie inhaltlich hingehören – ohne den Ablauf hier zu wiederholen.
Der mögliche nächste Schritt
Wie sieht der Ablauf bei Ihrer Immobilie aus?
In einem ersten Gespräch klären wir, wo Sie stehen, welche Unterlagen bereits vorliegen und welcher Schritt jetzt sinnvoll ist.
